Absaugen und Abscheiden beim Strahlen

Bei den unterschiedlichen Strahlanwendungen, wie beispielsweise dem Reinigungsstrahlen, Oberflächenveredelungsstrahlen oder Verdichtungsstrahlen, entstehen durch den Materialabtrag am Strahlgut  (z.B. Metall, Aluminium, Magnesium, Kunststoff etc.) bzw. dem verbrauchten Strahlmittel (Eisen, Edelstahl, Nussschalengranulat etc.) verschiedenste Stäube. Diese müssen aus prozessspezifischen sowie arbeits- und umweltrechtlichen Gründen zwingend erfasst und abgeschieden werden.

Aufgrund der vielen Kombinationsmöglichkeiten von Strahlgut und Strahlmittel ergeben sich unterschiedlichste Staubgemische.

Für eine passende und vorausschauende Anlagenauslegung müssen, neben Kundenanforderungen und Gesetzen und Richtlinien, verschiedene Parameter berücksichtigt werden:
Die anfallende Staubmenge, die Staubeigenschaften (z.B. brennbar, explosionsfähig, gesundheitsschädlich, organisch oder anorganisch, trocken oder ölhaltig) oder die Strahlanlagenkonstruktion.

Ebenfalls zu klären ist die Frage, ob neben der Staubabsaugung auch ein Strahlmitteltransport erfolgen muss.